NL#271 – Sitzungsmarathon in Bendestorf

Helmut Lüllau | SPD Bendestorf

Zwei lange Sitzungen in Folge. Viel Programm. Es ging um das Bendestorfer Freibad – und damit das wieder eröffnet werden kann, mussten zunächst die Bedingungen dafür vom Gemeinderat beschlossen werden.

Um 18.00 Uhr traf sich der Verwaltungsausschuss zur vorbereitenden Sitzung. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#270 – Bauen in Bendestorf (Filmgelände)

Helmut Lüllau | SPD Bendestorf

Seit über zehn Jahren beschäftigt sich der Gemeinderat in Bendestorf mit den Planungen auf dem ehemalige Filmgelände Wohnungen zu bauen. Dieser Wunsch der Eigentümer sorgte für viel Unruhe bei den Bendestorfer Bürger/innen. Es gründete sich auch eine Bürgerinitiative, die dieses verhindern wollte.

Es hängt doch viel Nostalgie an dem Gelände, auf dem zahlreiche Filme gedreht wurden. Es wurde auch als Heidehollywood bezeichnet. Alle Bemühungen, die den Bendestorfern bestens bekannte Halle A1 zu erhalten, konnten jedoch nicht den Abbruch verhindern. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#269 – Gestern im Gemeinderat (haufenweise Bau-Themen … und nicht fertig geworden!)

Mit längerem Anlauf und der üblichen Vorberatung in diversen Ausschüssen hat sich gestern der Gemeinderat getroffen, um Wichtiges zu besprechen und zu entscheiden. Besonders war gestern, dass wir zunächst in einer Schweigeminute und mit einer kurzen Ansprache unseres Bürgermeisters Udo Heitmann an den gerade verstorbenen Alt-Bürgermeister Wilhelm Frommann gedacht haben, der in der vorvergangenen Woche im Alter von 88 Jahren verstorben war und dem eigentlich ein ‚großes Begräbnis‘ zugestanden hätte. Wegen seiner Verdienste um die Gemeinde, den Kreistag und die Gesellschaft im Allgemeinen, durch sein umfassendes ehrenamtliches Engagement in den 80er und 90er Jahren. Lange her, doch für viele von uns noch präsent. Und Wilhelm Frommann hat auch bis zuletzt noch regen Anteil genommen an der Entwicklung des Dorfes. Zum Beispiel an der Entstehung der Oberschule, die er sehr begrüßt hat. Udo Heitmann hat für uns alle gesprochen: „in guter Erinnerung werden wir ihn behalten“. In Corona-Zeiten gibt es keine großen Beerdingungen. aber großen Respekt gibt es auf jeden Fall. Das Bild zeigt Wilhelm Frommann bei seinem Besuch des Neujahrsempfangs der Gemeinde im Januar zusammen mit Udo.

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NL#268 – Gestern im Bauausschuss (Gewerbe und Siedlung)

Vorsitzende auf Abstand: Claudia von Ascheraden (Leitung Finanzen & Organisation, Steuerung & Controlling), Britta Witte (Ausschussvorsitzende), Henning Oertzen (Gemeindedirektor)

Die Unnormalität normalisiert sich. es findet also auch wieder eine Bauausschusssitzung statt. Wir treffen uns im Schützenhaus, mit Abstand, mit – allerdings abgezählter – Öffentlichkeit, mit Themen. Ging es eigentlich um drei „Knaller“, nämlich die Bebauung des Sandbarg (im Wesentlichen: die Zielsetzung der Sicherung der Fläche für einen Bahnhof), die Erweiterung des Gewerbegebiets am Allerbeek inkl. professioneller Vermarktung der neuen Flächen und um die (Teil-)Bebauung der jetzt noch freien Fläche am Schierhorner Weg – so kam uns das erste Thema kurzfristig abhanden.

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NL#267 – Hereinbrechende Neuigkeiten: Bossard.

Zur Kunststätte Bossard: der Stiftungsrat beschließt eine weitere wissenschaftliche Aufarbeitung zu Bossard und seiner Rolle im Nationalsozialismus und beschließt des weiteren, dass die Fortführung des Förderprojektes zur Erweiterung der Kunststätte Bossard (Neubauprojekt) erstmal ruhen soll.
Hier die Mitteilung im Original:

zu einer außerordentlichen Sitzung des Stiftungsrates hatte Landrat Rainer Rempe als Stiftungsratsvorsitzender der Kunststätte Bossard am Mittwoch dieser Woche die Mitglieder des Stiftungsrates eingeladen. Anlass hierfür war die intensive öffentliche Diskussion der vergangenen Wochen zum Projekt „Bossard neu denken – Kunsthalle der Lüneburger Heide“. „Insbesondere die zahlreichen kritischen Einwände in Bezug auf die Rolle Bossards zur Zeit des Nationalsozialismus haben den Stiftungsrat bewogen, die nächsten Schritte des Projekts noch einmal neu zu überdenken. Da die weitere Auseinandersetzung mit der Rolle Bossards in der Zeit des Nationalsozialismus ohnehin als Teil des Projekts geplant war, wird dieser Schritt jetzt vorgezogen“, so Landrat Rainer Rempe.

Bereits vor Jahren, zeitlich deutlich vor dem Projekt, hatte der Stiftungsrat selbst den Anstoß für die wissenschaftliche Aufarbeitung von Johann Michael Bossards Rolle zur Zeit des Nationalsozialismus gegeben. Auf Bestreben des Stiftungsrates fand deshalb seit 2017 eine intensive wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema statt, zu der neben der Leiterin der Kunststätte Bossard Dr. Gudula Mayr auch externe Wissenschaftler hinzugezogen wurden. Bei der Untersuchung wurden diverse zur Verfügung stehende Archive und Quellen berücksichtigt. Die Ergebnisse wurden in den beiden Publikationen „Johann Bossard – Texte aus dem Nachlass – Programmatische Schriften und Reiseberichte“ und „Über dem Abgrund des Nichts – die Bossards in der Zeit des Nationalsozialismus“ sowie Ende 2018 auf einem öffentlichen Kolloquium dargestellt.

Da die Ergebnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas jedoch zum Teil in Zweifel gezogen werden, hat der Stiftungsrat nun beschlossen, dass es einer weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema bedarf. Hierzu wird ein zusätzliches wissenschaftliches Forschungsprojekt zur Rolle Bossards im Nationalsozialismus durchgeführt. „Der Auftrag dazu wird an externe Wissenschaftler vergeben werden, die nicht vom Stiftungsrat, sondern von einem externen, noch zu definierenden Gremium auszuwählen sind. Dies ist für die zukünftige konzeptionelle Ausrichtung und Akzeptanz der Kunststätte Bossard von entscheidender Bedeutung“, erläutert Rempe.

„Bis die Ergebnisse aus diesem Forschungsprojekt vorliegen, soll die Fortführung des Förderprojektes zur Erweiterung der Kunststätte Bossard ruhen“, so Andreas Sommer, stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender.

Die Entscheidung des Stiftungsrates zu diesem Vorgehen berücksichtigt auch den Wunsch der Leiterin der Kunststätte Bossard Dr. Gudula Mayr nach einer externen Evaluation ihrer Forschungsergebnisse. Die intensiven Diskussionen zu diesem Thema haben auch Dr. Mayr nicht unbeeindruckt gelassen und zu Verunsicherung geführt.

Die Fördermittelgeber und alle Entscheidungsträger werden kurzfristig über diese neue Entwicklung in Kenntnis gesetzt. Der Stiftungsrat geht davon aus, dass diese Vorgehensweise nicht zuletzt aufgrund der öffentlichen Diskussion auf Verständnis stößt und unterstützt wird.


NL#266 – Was muss man noch zu BOSSARD sagen.

Oder ist schon alles gesagt und geschrieben? Der Journalist und Historiker Dr. Martin Doerry hatte zuletzt ausführlich im Spiegel und auf NDR Kultur für eine relative Hochkonjunktur des Themas gesorgt und dabei zum einen die bisherige wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas kritisiert („rosarote Brille“) und zum anderen seine Bewertung des Menschen Bossard als Sympathisant des Nationalsozialismus gestreut. Und so wurde das dann auch an anderen Stellen ohne weitere Reflektion rezipiert – auch in unserer regionalen Presse, im Wochenblatt.

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NL#265 – Die Perspektive des Gewerbes (2)

Lebensentwürfe am Limit? – Wie ist die Aussicht und die Einschätzung der lokalen Gewerbetreibenden? Vorgestern gab es einen Einblick in die Seelenlage der Gastronomen vor Ort; heute wenden wir uns den Einzelhändlern zu.

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NL#264 – Die Perspektive des Gewerbes (1).

Woche 4 der besonderen Umstände. Wir richten uns alle ein in der neuen Situation. Höhepunkt des Tages ist der Einkauf oder der Spaziergang. Wir arbeiten im Homeoffice und/oder in Kurzarbeit (einige auch in Kurzarbeit ‚Null‘). Und wie geht es den Gewerbetreibenden in unseren Dörfern? – Bei einigen habe ich nachgefragt: die Perspektive der Gewerbetreibenden. Wobei ‚Perspektive‘ ja beides bedeutet: Blickwinkel und Aussicht. Und beides ist durchaus unterschiedlich im Einzelfall. Hier die Zusammenfassung. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#263 – Mund- und Nasenmasken

Frau Hong Thuy Nguyen hilft gern. Frau Nguyen betreibt die Änderungsschneiderei in Jesteburg (Hauptstrasse 77). Dort hat sie natürlich auch das perfekte Equipment, um Dinge zu produzieren, die wir jetzt dringen brauchen: Mund- und Nasenmasken.

Frau Nguyen sagt: „Ich bin die Geschäftsführerin der Änderungsschneiderei Thuy. Ich möchte mich daran beteiligen, um Menschen bei der Bekämpfung von Covid-19 zu helfen. Aus diesem Grund nähe ich freiwillig die Mund- und Nasenmasken. In der letzten Zeit habe ich bereits über 60 Masken genäht und verteilt, daher habe ich keinen Stoff mehr vorrätig. Wer selbst Mund- und Nasenmasken braucht, kann mir die Stoffe (Baumwolle!) geben und danach werde ich loslegen. Bedarf für Praxen wird bevorzugt! Menschen, die Masken brauchen, können mich unter dieser Nummer 01590 2162615 erreichen“.

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NL#262 – Dringender Aufruf Ihrer Jesteburger Hausärzte

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Jesteburg. Oder: Hallo Jesteburg! – eine große Aufgabe haben wir derzeit, die uns ein Stück weit alle gleich macht. Weil wir die gleiche Verantwortung tragen – und wir tragen sie für alle Mitmenschen. Und das klappt ja inzwischen auch ganz gut – wir halten Abstand, wenn wir das gute Wetter für einen Spaziergang nutzen, im Supermarkt hält uns der Einkaufswagen auf Distanz, wir chatten aus dem Homeoffice anstatt ins Büro zu fahren. Wir halten uns an Regeln und gleichzeitig wird die Gesellschaft irgendwie freundlicher, wir grüßen uns öfter auf der Straße und wir nehmen mehr Rücksicht; merken Sie das auch? Den Rest des Beitrags lesen »


NL#261 – Jesteburg kauft ein.

Alle müssen zuhause bleiben.

Für die einen ist es eine merkwürdige aber vielleicht nicht unwillkommene Entschleunigung des täglichen Lebens. Für die anderen ist es tatsächlich die Zeit in Mitten vor sehr existenziellen Fragen. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#260 – Solidarität (3 / Supersache!)

Vielleicht kommen wir ja bei manchen Aspekten besser aus der Krise raus, als wir reingegangen sind. Vielleicht haben dann ja Pfleger*innen ein besseres Ansehen – und vor allem eine bessere Bezahlung. Vielleicht sehen wir dann ein, dass das oberste Ziel von Krankenhäusern die Heilung der Patienten und das Gesundheitssystem insgesamt kein Feld für vorrangiges Profitstreben ist. Und vielleicht haben wir auch das Bedürfnis nach mehr gegenseitiger Achtsamkeit, Hilfe und Unterstützung, wenn die Krise vorbei ist. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#259 – Solidarität (2)

Es ist jetzt vielleicht für den einen oder anderen mehr Zeit zum Lesen. Deswegen hatte ich im letzten Newsletter auf die Möglichkeit hingewiesen Bücher beim Jesteburger Buchladen praktisch (über KnackigFrisch) und online zu bestellen und damit den örtlichen Einzelhandel weiterhin zu unterstützen. Es sind auch bereits erste Bestellungen eingetroffen! Den Rest des Beitrags lesen »


NL#258 – Solidarität.

Es sind besondere Zeiten. Zeiten, in denen wir Manches nicht tun können. Weil wir vorsichtig sein sollen, weil die Büros und Geschäfte zu sind, weil wir soziale Distanz wahren.

Zeiten, die wir anders verbringen wollen, weil wir eigentlich in den Urlaub fahren wollten, weil wir nicht mit den finanziellen Folgen der Kurzarbeit gerechnet hatten oder weil wir gerne voller Elan unserem Beruf nachgegangen wären. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#257 – Am Montag sind SIE dran! (mit Ihren Fragen).

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NL#256 – Monopoly mit Steuergeldern

Cornelia Ziegert ist Vorsitzende des Finanzausschusses und Mitglied im Strassen- Wege und Umweltausschuss der Gemeinde Jesteburg und Fraktionsvorsitzende im Samtgemeinderat.

Die Überschrift lehnt sich an die Kommentierung zum Thema im Wochenblatt an. Und dieses Bild bringt das Thema unseres Erachtens auf den Punkt.

Hier nochmal eine Zusammenfassung der Details und v.a. auch die Zahlen und eine Begründung unserer Position:

–> wir setzen auf einen Weiterbetrieb des Bauhofs in Jesteburg,

–> wir sehen keine Notwendigkeit für ein 1,5 Mio. € teures zusätzliches Projekt in Bendestorf,

–> wir sehen die Notwendigkeit für einen 4-zügigen Grundschul-Neubau in Jesteburg.

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NL#255 – „Alle sind gleich wichtig“ – Neujahrsempfang 2020 in Jesteburg

Damit fing es an: schöne Begleitmusik der „Hannover Jungs“ Jan Jakob, Emanuel Nikolas, Ruben Serpeqnu, die heute Mittag unter anderem das Lied vom ‚Englishman in New York‘ wunderbar gecovert haben. Viele Jesteburger*innen waren da aus den Vereinen und Institutionen, aus der Verwaltung und aus der Politik. Und als prominente Gäste begrüßen konnte Bürgermeister Udo Heitmann den Landtagsabgeordneten von der CDU, Heiner Schönecke, den Asendorfer Bürgermeister Rainer Mencke,  Samtgemeindebürgermeister Hans-Heinrich Höper („höchster Würdenträger aus dem Dorf“) und den Jesteburger Gemeindedirektor und Kämmerer Henning Oertzen. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#254 – Schulterblick (wissen, was los war)

Henning Oertzen und Hans-Heinrich Höper – hier mit dem Jesteburger Bürgermeister Udo Heitmann in ihrer Mitte

Wissen, was los war. Wer sollte das besser wissen, soweit es unsere Dörfer betrifft, als unser Samtgemeindebürgermeister Hans-Heinrich Höper und unser Jesteburger Gemeindedirektor Henning Oertzen? – Wir sind sicher nicht bei jedem Thema einer Meinung (Bauhof!) – aber wir streuen hier gern den Rückblick unserer Verwaltung:

Jahresrückblick 2019 Den Rest des Beitrags lesen »


NL#253 – Gestern im Gemeinderat (Kreisel, Bauhof, Geschäftsordnung)

Endspurt! – Letzte Gemeinderatssitzung im laufenden Jahr. Und einige gewichtige Themen hatten wir gestern schon noch zu entscheiden. Zum Beispiel den Abschluss der Verwaltungsvereinbarung der Gemeinde Jesteburg mit der Samtgemeinde. In dieser Vereinbarung wird geregelt, wie die Erfüllung von Verwaltungsaufgaben durch die Samtgemeinde für die Gemeinden Bendestorf, Jesteburg und Harmstorf verrechnet wird. Und neu soll da jetzt für Jesteburg und Bendestorf auch das Thema Bauhof dazu kommen. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#252 – letzthin im Café Book – gemeindenachrichten.live

sieht hier so aus – aber das Bier stand nicht im Vordergrund.

Vorletzte Woche haben wir mal wieder unter dem Motto ‚gemeindenachrichten.live!‘ eine kurzweilige Reise durch die aktuellen Themen der Dorfpolitik unternommen.

Im vollbesetzten Café Book hat unser Bürgermeister Udo Heitmann Stellung bezogen und – unterstützt von einigen Ratsmitgliedern der SPD-Fraktion – erläutert, wo wir stehen. Wie die Sachlage ist bei der Entwicklung des örtlichen Einzelhandels, warum wir immer noch Leerstand in der Lüllauer Straße haben, wann die Bahn nach Jesteburg kommt und auf welcher Straßenseite noch ein ‚Italiener‘ entstehen soll …

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