NL#252 – letzthin im Café Book – gemeindenachrichten.live

sieht hier so aus – aber das Bier stand nicht im Vordergrund.

Vorletzte Woche haben wir mal wieder unter dem Motto ‚gemeindenachrichten.live!‘ eine kurzweilige Reise durch die aktuellen Themen der Dorfpolitik unternommen.

Im vollbesetzten Café Book hat unser Bürgermeister Udo Heitmann Stellung bezogen und – unterstützt von einigen Ratsmitgliedern der SPD-Fraktion – erläutert, wo wir stehen. Wie die Sachlage ist bei der Entwicklung des örtlichen Einzelhandels, warum wir immer noch Leerstand in der Lüllauer Straße haben, wann die Bahn nach Jesteburg kommt und auf welcher Straßenseite noch ein ‚Italiener‘ entstehen soll …

Es wurde in den 2 ½ Stunden viel über ‚Zukunft‘ geredet. Es gab Appelle, dass die Ratsmitglieder vor allem bitte strategische Komponenten bei Ihren Entscheidungen als Leitplanken haben sollen. Damit sie nicht kurzfristig denkend abstimmen. Aber in der Diskussion wurde auch klar, dass eben gerade die Strategie je nach Standort & Perspektive zum Punkt von Auseinandersetzungen werden muss (das wundert uns nicht, das ist ja der Kern der Debatten, die wir auch in der Fraktion, erst recht im Rat führen).

Zum Beispiel: tun wir alles dafür, den Auto-Verkehr in Jesteburg fließender zu machen? Schaffen wir mehr Parkraum? Begrenzen wir ihn zumindest zeitlich? Muss nach dem ersten Kreisel (den wir ja noch nicht haben) der zweite Kreisel kommen? Oder setzen wir auf neue Mobilität, mehr Fahrrad (auf der Straße, nicht auf dem Gehweg), Tempo 30 in der Ortsmitte – begründet durch die Ergebnisse des Lärmaktionsplans (prüfen wir!) – und machen wir als Zeichen mit Signalwirkung erst mal eine Fahrraddemo in Jesteburg?

Hans-Jürgen Börner mit Hintergrundinformationen zum Bahnprojekt.

Verkehr (auch im Hinblick auf die großartigen Pläne von Bossard!) war jedenfalls ein dominierendes Thema der Veranstaltung. Und in diesem Zusammenhang gab es Dank an Hans-Jürgen Börner für sein ‚Dranbleiben‘ am Bahn-Thema – verbunden mit dem Wunsch, das Thema jetzt auch für Jesteburg erfolgreich abzuschließen.

Mit einer neuen Bahnverbindung entstehen aber auch neue Fragestellungen: wo soll der Bahnhof hin und wo sollen die zu erwartenden Pendler alle parken? Das Mobilitätsangebot verändert sich nicht nur in Hamburg. Auch in unseren Dörfern steht die Aufgabe an, Konzepte für die Entwicklung des ÖPNV zu erarbeiten und die Organisation des Individualverkehrs laufend zu optimieren! – Wir kümmern uns!

Uns hat ‚gemeindenachrichten.live‘ gut gefallen, wir haben viele Anregungen bekommen, auch einige Aufgaben, die wir mitgenommen haben. Wir bedanken uns für die rege Teilnahme. Und dann bis zum nächsten Mal!


NL#244 – Meinung: ….und plötzlich kam der Klimawandel! – Wer oder was löst jetzt die Probleme?

Udo Heitmann, Jesteburger Bürgermeister

Die – sehr ernste – Gemengelage von Problemen rund um den Klimawandel, die Plastik- und Müllflut, die Naturzerstörungen, Artensterben, chemische Verseuchung und Entwertung von Böden ist insgesamt ein menschengemachtes Drama mit riesigen Herausforderungen. Wir haben den ökologischen Ernstfall und wir kennen die Lösung nicht. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#234 – Barbara Hendricks im Heimathaus

Der Abgang war zu zackig, zugegeben. Aber die ehemalige Bundesministerin Barbara Hendricks, die uns gestern in Begleitung von Svenja Stadler in Jesteburg besucht hatte, kam gerade erst quasi just-in-time aus Berlin zu uns ins Dorf und sie musste da auch wieder hin, also nach Berlin. Noch an dem Abend.

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NL#232 – Barbara Hendricks zu Umwelt, Klima & Europa – am 5. April um 19:30h im Heimathaus.

Foto (c) S.Knoll

Gute Politik für „grünes Wachstum“

Da funktioniert Europa gut: eine Umweltunion ist die EU schon seit langem! Umweltschutz ist in den EU‑Verträgen fest verankert und hat damit praktisch Verfassungsrang. Und es ist unsere Pflicht: wir müssen unsere Umwelt genauso in Ordnung halten und bringen wie unseren Haushalt und die Finanzen. Die Schülerinnen und Schüler der ‚Friday-for-Future‘-Bewegung erinnern uns gerade massiv daran!

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NL#204 – Bestäuber und Zersetzer (Insekten sterben.)

Weltweit sterben täglich 130 Arten aus. Wer auch immer sowas nachzählt, aber Fakt ist: wir reduzieren uns. Unsere Vielfalt. Und damit unsere Grundlage. Schleichend – aber durchaus konsequent. Sterben die Bienen, dann verschwinden auch die Pflanzen, die auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen sind, dann verkleinern sich die Vogelpopulationen, die von Insekten leben, dann wird die Natur in Gänze krank.

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NL#201 – Landwirtschaft – Monokultur – Insektensterben

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