NL#177 – Gestern im WTKA – Dorffest: 2. September?

Die Chance ist jetzt tatsächlich groß, dass in diesem Jahr in Jesteburg wieder ein Dorffest stattfinden wird. Dem Organisationsteam Maack-Otte-Burmeister („Seza & die Jungs“) bot sich gestern die Möglichkeit sein vorläufiges Konzept vorzustellen und sich um einen Finanzzuschuss der Gemeinde zu bewerben.

Dorffest = Jesteburg feiert sich und Jesteburg feiert zusammen. Große Bühne, Musik für gute Stimmung, ein Nachmittagsprogramm, das viele Interessen trifft und die aktive Teilnahme möglichst vieler Gruppen und Vereine aus unserem Dorf. Und alles bei bestem Wetter natürlich. So müssen wir uns das vorstellen.

Wenn der Zuschuss endgültig genehmigt wird (im nächsten VA) ist der nächste Schritt der große Runde Tisch mit allen möglichen Mitmachern. Und dann die konkrete Planung und Vorarbeit. Und – das gehört auch dazu – die Absicherung der Finanzen, das Sicherheitskonzept, die Organisation notwendiger Infrastruktur. Es geht los! (und für 2018 übernimmt dann Thaleia).

Was gab es sonst in der Sitzung?

  • Einen Bericht zur wirtschaftlichen Situation der Jesteburg-Touristik. Souverän vorgetragen von der zuständigen Mitarbeiterin Inga Albers; der Slogan ‚Jesteburg – zwischen Hamburg & Heide‘ gefiel spontan. Die Zahlen können noch besser sein, sind aber auf einem guten Weg (Provisionen aus Übernachtungsvermittlungen z.B. 10.000 € – und natürlich zusätzliche Steuereinnahmen aus den ~ 100.000 € Umsatz der Vermieter).
  • Eine Information zur noch steigerungsfähigen Nutzung des Heideshuttles am Bossard (133 Ausstiege zwischen Mitte Juni und Mitte Oktober).
  • Eine Beiordnung von Henning Erdmann vom Gewerbekreis als sachkundiger Bürger im Gremium WTKA (gilt nach Bestätigung durch den Gemeinderat). Glückwunsch!
  • Der Beschluss zu einem großen Workshop zum Thema ‚Einzelhandel und Gewerbe‘, der Ideen auch für die Diskussion in der Ratsklausur (Mittte Juni) liefern soll – auf diesen Workshop wurden dann auch die Ausschuss-Themen ‚City-Manager‘ (Bernd Jost benennt um in ‚Dorf.-Entwicklungs-Planer‘ = DEP) und ‚Ausweitung weiterer Gewerbeflächen‘ verschoben, macht ja Sinn.
  • Der Kunstpfad startet jetzt aller Voraussicht nach am 22.06.; zu diesem Thema gab es die erwartbaren konträren Positionen. Auch das Thema ‚Jesteburg als Ort der Kunst‘ wird sicher ganz grundsätzlich auf der kommenden Ratsklausur angesprochen werden
  • Und einige eigentlich überflüssige Anträge – wir konnten feststellen, dass in dem einen oder anderen Fall ein Anruf bei der Verwaltung uns viel Zeit gespart hätte. Weil er geklärt hätte, dass die beantragten Themen (Tourist-Info-Schild an der Lisa-Kate, Öffnungszeiten der öffentlichen Toilette (immerhin haben wir dabei was über den ‚Euro-Schlüssel‘ gelernt, der Behinderten europaweit Zugang zu öffentlichen Toiletten verschafft)) bereits in Arbeit sind. Einige aus formalen Gründen zurückgezogene Anträge gab es auch. Und einen, sagen wir ‚schwurbeligen‘ um ein neutrales Attribut zu verwenden, Antrag zu Brauchtumsfeuern, der wahrscheinlich der rechtlichen Grundlage entbehrt aber auch anderweitig problematisch empfunden wurde und einen Ratsherren sogar veranlasste gar nicht an der Abstimmung dazu teilzunehmen.

NL#166 – Harter Job: Einzelhandel in Jesteburg.

raeumungsverkaufWas entwickelt sich denn da? Wieder macht ein Laden zu. Letztes Mal haben wir bedauert, dass das Papierhaus seine Türen schließt. Diesmal trifft es Kerstin/Kiki Sauermanns ‚Vintage & mehr‘. Ein bunter Laden, der das Bild des freundlichen Jesteburgs in den letzten Jahren mit geprägt hat, wenn bei gutem Wetter die Ladeninhaberin oder Kunden  in der Sonne vor der Tür saßen;

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NL#158 – Haushaltsplan. Zielerreichung.

dorffestDie Regelungen für die niedersächsischen Kommunen sehen seit einigen Jahren vor, dass der Haushalt in einer sogenannten Doppik-Struktur geführt wird – Finanzhaushalt und Ergebnishaushalt parallel in doppelter Buchführung, so wie man das bei einem ordentlichen Unternehmen auch kennt. Und aus solchen Unternehmen kennt man auch Ziele und die Messung der Zielerreichung. Und das machen wir hier in Jesteburg genauso. Im jährlichen Rhythmus, ordentlich.

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NL#148 – Bürger fragen Bürgerfragen. #fragdiespd

letterUns erreichen in diesen Tagen zu vielen Themen Anfragen von Bürgern mit der Bitte zu Stellungnahmen und Erläuterungen. Manchmal geht es um Interessen Einzelner, manchmal um Interessengruppen, die sich bei uns melden – da startet dann ein email-ping-pong über mehrere Tage oder: wir telefonieren – oder wir treffen uns (vielleicht treffen wir uns alle am 5. September abends bei Hof&Gut? – Einladung folgt!).

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NL#133 – andere Perspektiven

trecks_45Letzte Donnerstag im Heimathaus. Wieder einmal das Flüchtlingsthema. Aber eben irgendwie anders diesmal. Hans-Jürgen Börner und unsere ehemaliger Archivar Hans-Heinrich Wolfes hatten sich vorgenommen den Bogen größer zu spannen. Die Perspektive zu erweitern von der heutigen Flüchtlingsthematik über die Asylbewerber-Welle in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts bis zu den Flüchtlingstrecks gleich nach dem zweiten Weltkrieg, als auch wir in Jesteburg hunderte von Menschen aus Ostpreußen und Schlesien bei uns aufgenommen haben (wussten Sie, dass wir 1945 in Jesteburg vier Lazarette mit über 300 Soldaten eingerichtet hatten? Dass wir 1992 über 170 Menschen beherbergt hatten, die auf ihr Asylverfahren warteten oder obdachlos waren?- Auch diese Information kam an diesem Abend vom ex-Archivar).

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NL#122 – der FC Bayern hat verloren.

Ein Spiel hatte der FC Bayern verloren – aber generell IMG_4177_thumbhaben alle gewonnen bei ‚Kick the Border‘, einem fröhlichen gemeinsamen Fußballspiel mit Flüchtlingen und Einheimischen in der Turnhalle der Grundschule am gestrigen Sonntag.

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NL#121 – Wo jetzt Hubsis Tresen steht …


oleschool
Wie sieht es aus mit der Pflege im ländlichen Raum? Dieser Frage ist unsere Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler gemeinsam mit ihrer sauerländischen Kollegin Petra Crone nachgegangen und besucht Pflegeeinrichtungen im Landkreis Harburg.

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