NL#262 – Dringender Aufruf Ihrer Jesteburger Hausärzte

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Jesteburg. Oder: Hallo Jesteburg! – eine große Aufgabe haben wir derzeit, die uns ein Stück weit alle gleich macht. Weil wir die gleiche Verantwortung tragen – und wir tragen sie für alle Mitmenschen. Und das klappt ja inzwischen auch ganz gut – wir halten Abstand, wenn wir das gute Wetter für einen Spaziergang nutzen, im Supermarkt hält uns der Einkaufswagen auf Distanz, wir chatten aus dem Homeoffice anstatt ins Büro zu fahren. Wir halten uns an Regeln und gleichzeitig wird die Gesellschaft irgendwie freundlicher, wir grüßen uns auf der Straße und wir nehmen Rücksicht; merken Sie das auch?

Jesteburger Ärzte machen jetzt noch mal auf die Regeln aufmerksam – ich unterstütze und verteile sehr gern diesen Aufruf! Bitte erinnern Sie auch Ihre Mitmenschen daran, sich an diese Vorgaben zu halten.

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Dringender Aufruf Ihrer Jesteburger H a u s ä r z t e

Lebe so, dass Niemand gefährdet wird!! Leben Sie umsichtig!! Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!!

Unser aller Aufgabe ist aktuell, den Ausbruch des Coronavirus einzudämmen und die Ausbreitung zu verlangsamen.

Nicht nur für uns selbst, sondern im Dienste der gesamten Gesellschaft: um einerseits die medizinische Versorgung zu entlasten und um andererseits die Wahrscheinlichkeit, dass ältere und kranke Menschen angesteckt werden, zu reduzieren.

Es gibt aktuell keine Therapie, die das Virus erreichen kann. Im Krankenhaus geht es darum zu versuchen, den Kreislauf aufrecht zu erhalten und zu versuchen durch Beatmung genug Sauerstoff ins Blut zu bekommen. Das gelingt oft aber nicht, da die Lungen zu schwer geschädigt sind.

Daher müssen Sie unbedingt Ansteckungen vermeiden.

Lassen Sie sich nicht anstecken und stecken Sie niemanden an!! Es ist unsere einzige Chance etwas am Verlauf zu ändern.

Die Zukunft wird zeigen, ob es Medikamente gibt oder einen Impfstoff. Aber heute müssen wir handeln.

Lebe so, dass die Alten und Kranken nicht gefährdet werden!!

  • Vermeiden Sie Körperkontakt! Halten Sie Abstand!
    • Halten Sie Abstand von etwa 2 Metern zu Menschen ein, die nicht mit Ihnen leben.
    • Dies gilt auch in der ARBEIT!!!
  • Bleiben Sie für sich – so viel wie nur irgend möglich!
    • Personen im eigenen Haushalt brauchen Sie nicht zu meiden!
    • Verschieben Sie ALLE nicht unbedingt notwendigen Besuche bei anderen Menschen. Auch Arztbesuche ….
  • Wenn möglich, tragen Sie draußen einen Mundschutz!
  • Vermeiden Sie alle Ansammlungen von Menschen!
  • Niesen und Husten Sie niemanden an!
  • Drehen Sie sich weg von anderen, wenn Sie husten oder niesen müssen!
    • Nehmen Sie ggf. ein Taschentuch und halten es sich fest vor den Mund und Nase. Entsorgen Sie das Taschentuch umgehend.
    • Desinfizieren oder waschen Sie umgehend die Hände mit Seife.
  • Besuchen Sie niemanden, der besonders gefährdet ist (Alte und Kranke) o
    • BEDENKEN SIE: Sie könnten sich angesteckt haben, ohne dass Sie es merken. Also am besten: GAR NICHT BESUCHEN.
    • Rufen Sie Ihre Lieben oft an, um die Einsamkeit zu vertreiben.
    • Schicken sie e-mails mit Fotos, mit Musik, Texten und guten Gedanken.
  • Bleiben Sie UNBEDINGT ZWEI BIS DREI WOCHEN z u h a u s e, wenn Sie Erkältungssymptome verspüren.
    • Lassen Sie sich krankschreiben!! Das geht auch telefonisch!!
    • Besprechen Sie den Sinn der Testung und weiterer Maßnahmen mit Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt.

 

IHRE JESTEBURGER HAUSÄRZTINNEN UND HAUSÄRZTE

Dr. med. Katrin Pinninghoff-Buß, Dr. med Sebastian Fokuhl: 04183 77 83 40

Dr. med. Silke Theisen, Nina Mudlaff, Dr. med. Nora Wilhelm: 04183 77 57 67

Dr. med. Thomas Rau (ViSdP), Dr.med. Hans von Schuckmann: 04183 4654


NL#260 – Solidarität (3 / Supersache!)

Vielleicht kommen wir ja bei manchen Aspekten besser aus der Krise raus, als wir reingegangen sind. Vielleicht haben dann ja Pfleger*innen ein besseres Ansehen – und vor allem eine bessere Bezahlung. Vielleicht sehen wir dann ein, dass das oberste Ziel von Krankenhäusern die Heilung der Patienten und das Gesundheitssystem insgesamt kein Feld für vorrangiges Profitstreben ist. Und vielleicht haben wir auch das Bedürfnis nach mehr gegenseitiger Achtsamkeit, Hilfe und Unterstützung, wenn die Krise vorbei ist. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#259 – Solidarität (2)

Es ist jetzt vielleicht für den einen oder anderen mehr Zeit zum Lesen. Deswegen hatte ich im letzten Newsletter auf die Möglichkeit hingewiesen Bücher beim Jesteburger Buchladen praktisch (über KnackigFrisch) und online zu bestellen und damit den örtlichen Einzelhandel weiterhin zu unterstützen. Es sind auch bereits erste Bestellungen eingetroffen! Den Rest des Beitrags lesen »


NL#258 – Solidarität.

Es sind besondere Zeiten. Zeiten, in denen wir Manches nicht tun können. Weil wir vorsichtig sein sollen, weil die Büros und Geschäfte zu sind, weil wir soziale Distanz wahren.

Zeiten, die wir anders verbringen wollen, weil wir eigentlich in den Urlaub fahren wollten, weil wir nicht mit den finanziellen Folgen der Kurzarbeit gerechnet hatten oder weil wir gerne voller Elan unserem Beruf nachgegangen wären. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#254 – Schulterblick (wissen, was los war)

Henning Oertzen und Hans-Heinrich Höper – hier mit dem Jesteburger Bürgermeister Udo Heitmann in ihrer Mitte

Wissen, was los war. Wer sollte das besser wissen, soweit es unsere Dörfer betrifft, als unser Samtgemeindebürgermeister Hans-Heinrich Höper und unser Jesteburger Gemeindedirektor Henning Oertzen? – Wir sind sicher nicht bei jedem Thema einer Meinung (Bauhof!) – aber wir streuen hier gern den Rückblick unserer Verwaltung:

Jahresrückblick 2019 Den Rest des Beitrags lesen »


NL#252 – letzthin im Café Book – gemeindenachrichten.live

sieht hier so aus – aber das Bier stand nicht im Vordergrund.

Vorletzte Woche haben wir mal wieder unter dem Motto ‚gemeindenachrichten.live!‘ eine kurzweilige Reise durch die aktuellen Themen der Dorfpolitik unternommen.

Im vollbesetzten Café Book hat unser Bürgermeister Udo Heitmann Stellung bezogen und – unterstützt von einigen Ratsmitgliedern der SPD-Fraktion – erläutert, wo wir stehen. Wie die Sachlage ist bei der Entwicklung des örtlichen Einzelhandels, warum wir immer noch Leerstand in der Lüllauer Straße haben, wann die Bahn nach Jesteburg kommt und auf welcher Straßenseite noch ein ‚Italiener‘ entstehen soll …

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NL#251 – famila.

Heute geht’s offiziell los bei Famila. Gestern war quasi die Voreröffnung für alle im weitesten Sinne Projektbeteiligten. U.a. die Gemeinderäte und Gemeinderätinnen aus unserem Dorf, das Bauamt, Vertreter der Schützen und des Reitvereins, der Feuerwehr (in guter Nachbarschaft).

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