NL#272 – Der zukünftige Jesteburger Bahnhof gehört an die Bahnhofstraße!

Nach den letzten Verlautbarungen der niedersächsischen Landesregierung soll die Güterverkehrsstrecke zwischen Buchholz und dem Güterbahnhof Maschen ab 2027 wieder für den Personennahverkehr geöffnet werden, so dass die Samtgemeinde Jesteburg eine direkte Bahnverbindung nach Hamburg bekommen würde.

Wenn man SPD-Mitglieder aus der Samtgemeinde Jesteburg fragt, wo der zukünftige Jesteburger Bahnhof gebaut werden sollte, hört man immer die gleiche Antwort: möglichst nah am früheren Standort an der Bahnhofstraße.

Zur Vorbereitung der weiteren Planung hatte der Samtgemeinderat 20.000 Euro für ein Standortsuchverfahren in den Haushalt 2020 eingestellt, um einen Vergleich zwischen den möglichen Standorten am Reindorfer Feldweg/Allerbeeksring und am Sandbarg nördlich der Bahnhofstraße durchzuführen. Zwischenzeitlich ist allerdings durchgesickert, dass der Standort Reindorfer Feldweg/Allerbecksring von fachkundiger Seite als völlig ungeeignet abgelehnt wird. Der verbleibende Standort für einen neuen Bahnhof am Sandbarg nördlich der Bahnhofstraße wurde schon bisher von der SPD in der Samtgemeinde Jesteburg favorisiert.  Meine Meinung als SPD-Fraktionsvorsitzende im Samtgemeinderat: die Haushaltsmittel von 20.000 Euro brauchen wir nicht mehr für ein Standortsuchverfahren ausgeben, sondern sollten diese gleich in die Flächennutzungsplanänderung der Sandbargfläche stecken, um die Bahnhofsplanung abzusichern.

Da der alte Jesteburger Bahnhof nach Schließung der Bahnstrecke für den Personenverkehr abgerissen worden war und das Grundstück anderweitig bebaut wurde, kann der Bahnhofsneubau einschließlich Parkmöglichkeiten für Pkw nur auf der nördlichen Seite des ehemaligen Jesteburger Haltepunktes erfolgen. Südlich der Bahnstrecke befindet sich an der Bahnhofstraße eine Bushaltestelle, so dass eine Vertaktung des Jesteburger Bahnhofs mit dem überörtlichen Busverkehr problemlos möglich ist. Für den Wechsel vom nördlichen zum südlichen Bahnsteig steht bei uns eine Fußgängerbrücke über die Bahngleise auf dem Wunschzettel. Falls diese aber zu teuer sein sollte, könnte der frühere barrierefreie Fußweg, der entlang des Bahndamms und unter der Bahnbrücke verlief, reaktiviert werden.

Nördlich der Bahn sollte der zukünftige Jesteburger Bahnhof am Sandbarg durch neue Zufahrtstraßen erschlossen werden, die von der Itzenbüttler Straße bzw. vom Kleckerwaldweg abzweigen und möglichst nah am Bahndamm verlaufen. Eine Nutzung der bestehenden Straßen „Am Osterberg“ und „Am Trunhoop“ als Zufahrtstraßen zum künftigen Jesteburger Bahnhof kommt für die SPD nicht infrage. Dafür müssen allerdings die Flächen nördlich der Bahn baurechtlich gesichert werden, was – bezogen auf die östliche Trasse der Zufahrtstraße – nur jetzt möglich ist, weil dort kurzfristig ein Eigentümerwechsel geplant ist.

Wenn die Gemeinde und die Samtgemeinde Jesteburg jetzt nicht handeln, um den Flächenbedarf für einen neuen Jesteburger Bahnhof einschließlich P+R-Parkplätzen und Zufahrtstraßen nördlich der Bahn am Sandbarg zu sichern, könnte es sein, dass ab 2027 zwar Personenzüge durch den Ort nach Hamburg fahren, aber hier nicht halten werden. Deshalb werden die SPD-Mitglieder im Bauausschuss der Gemeinde Jesteburg am nächsten Mittwoch für die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Sandbargfläche stimmen; vorrangig ist für die SPD die Sicherung des Flächenbedarfs für einen neuen Jesteburger Bahnhof.

Die weiteren Planungsziele für dieses Gebiet wollen wir im Verlauf des Bauleitplanverfahrens im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickeln.


NL#256 – Monopoly mit Steuergeldern

Cornelia Ziegert ist Vorsitzende des Finanzausschusses und Mitglied im Strassen- Wege und Umweltausschuss der Gemeinde Jesteburg und Fraktionsvorsitzende im Samtgemeinderat.

Die Überschrift lehnt sich an die Kommentierung zum Thema im Wochenblatt an. Und dieses Bild bringt das Thema unseres Erachtens auf den Punkt.

Hier nochmal eine Zusammenfassung der Details und v.a. auch die Zahlen und eine Begründung unserer Position:

–> wir setzen auf einen Weiterbetrieb des Bauhofs in Jesteburg,

–> wir sehen keine Notwendigkeit für ein 1,5 Mio. € teures zusätzliches Projekt in Bendestorf,

–> wir sehen die Notwendigkeit für einen 4-zügigen Grundschul-Neubau in Jesteburg.

Den Rest des Beitrags lesen »


NL#246 – Kein guter Plan: der Neubau des Samtgemeinde-Bauhofes in Bendestorf

Muss die Gemeinde Jesteburg wegen der Kostenexplosion bei den Bauhofleistungen die Grundsteuer erhöhen oder freiwillige Leistungen kürzen? Diese Frage diskutierten die Mitglieder des Finanz- und Controllingausschusses der Gemeinde Jesteburg auf ihrer letzten Sitzung. „Die Übertragung der Aufgabe Bauhof auf die Samtgemeinde ist für die Gemeinde Jesteburg deutlich teurer als der bisherige Betrieb des eigenen Bauhofes an der Schützenstraße“, fasst die Finanzausschuss-Vorsitzende Cornelia Ziegert (SPD) die Ausschussberatungen zusammen. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#245 – Wir brauchen ein Schulentwicklungsgebiet.

Cornelia Ziegert ist Vorsitzende der SPD-Fraktion im Samtgemeinderat Jesteburg

Das Reitplatzgelände in Jesteburg sollte als Sondergebiet für Schulerweiterungsbauten und Kindertagesstätten im Eigentum der Gemeinde Jesteburg verbleiben. Das ist die Forderung der SPD-Fraktionen im Gemeinderat und Samtgemeinderat Jesteburg. Und grundsätzlich: den Verkauf kommunaler Grundstücke lehnen wir ab, eine Überlassung gemeindeeigener Flächen an Privatinvestoren kommt aber natürlich im Rahmen von Pacht- oder Erbpachtverträgen in Frage (zur Sinnhafigkeit von erbpachtverträgen in diesem Kontext siehe auch Handelsblatt vom 28.03.2019). Den Rest des Beitrags lesen »


NL#241 – Investitionen in der Samtgemeinde (Bauhof, Feuerwehr, Ganztagsschulen)

cornelia ziegert 2

Cornelia Ziegert ist Vorsitzende der SPD-Fraktion im Samtgemeinderat Jesteburg

Zu den Finanzen in der Samtgemeinde Jesteburg: die beschlossene Aufteilung des Investitionsrahmens ist falsch! Die SPD-Fraktion im Samtgemeinderat Jesteburg hat der Deckelung der Investitionskosten für die Schaffung der Ganztagsschulen in Bendestorf und Jesteburg auf 10,5 Millionen Euro nicht zugestimmt. Den Rest des Beitrags lesen »