NL#162 – Terrasse! Oder: wir steigen der Kunst auf’s Dach!

terrasse-kunsthaus-2Eine Aussichtsplattform auf dem Kunsthaus?! Es ist eine Idee – ursprünglich einiger Besucher, jetzt konkretisiert durch einen Architekten.

Man kann solche Ideen gleich in Bausch und Bogen verdammen, verunglimpfen und lächerlich machen, wie jüngst anderswo zu lesen … – das ist nicht unser Umgang mit solchen Impulsen; wenden wir uns dem Thema zu: im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur (WTKA) wird am Mittwoch dieser Woche ein Antrag behandelt, der den Rat um Entscheidung bittet, die Idee einer Aussichtsplattform auf dem Kunsthaus aufzugreifen – oder vielleicht auch zu verwerfen.
Worum geht es?
Schon als aus der alten Volksbank das Kunstcafé Miró geworden war tauchte zum ersten Mal unter den Besuchern, die die phantastische Aussicht auf den Dorfkern genossen hatten, die Idee auf: Auf dem Dach eine Aussichtsplattform, das wäre was! – Und als die Kunstwoche Jesteburg dort residierte, wurde bereits konkret überlegt, ob und wie man dies verwirklichen könne.
Als dann 2012 die Gemeinde das Kunsthaus kaufte (im Übrigen: eine sinnvolle Gebäude-Investition in der Ortsmitte), wurde die Idee der Aussichtsplattform vom Kunstverein zurückgestellt, aber nicht vergessen.
Im Sommer dieses Jahres hat dann der Architekt Simon Hänsel  erste Skizzen angefertigt und erste baustatische Überlegungen angestellt. Der alte Rat sollte sich damit nicht mehr befassen, aber der neue.
Was ist das Faszinierende an der Idee: Das Kunsthaus und die historische Dorfmitte werden noch attraktiver. Auch Menschen, die sich nicht für Kunst interessieren, wollen vielleicht die herrliche Aussicht über das Dorf bis zur Seeveniederung genießen und können nebenbei die Kunst auf dem Dach und im Haus entdecken. Aussichtstürme sind überall eine Attraktion und eine Aussichtsplattform auf dem Kunsthaus wird dies auch sein.
terrasse-kunsthaus-1
In einer Machbarkeitsstudie (Aufwand  ca. 10.000 €) soll festgestellt werden, was dies am Ende kosten wird. Danach kann die Gemeinde entscheiden, ob sie als Eigentümerin das attraktive Projekt selbst realisieren will, oder z.B. den Kunstverein bittet, dies zu tun.
Private und öffentliche Geldgeber, private Stiftungen und  Fördereinrichtungen für derartige Projekte gibt es. Nur: erst einmal muss der Rat entscheiden. Danach dann können Geldgeber und Stifter gewonnen werden.
Wie das funktionieren kann, haben wir in der Gemeinde Bendestorf am Beispiel Filmmuseum deutlich gemacht (dazu an dieser Stelle demnächst mehr!).
Der Ausschuss wird das Thema  diese Woche zum ersten Mal abwägen, der Gemeinderat später entscheiden. Mehr Details hier im Antrag; jeder kann die Skizzen studieren, sich eine Meinung bilden und mitdiskutieren!


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