NL#112 – Gestern im Bauausschuss (Försterhus / Gesundheitszentrum)

gesundheitszentrum_04Bemerkenswert an der Bauausschusssitzung gestern war auch, dass dieses Gremium zum ersten Mal am neuen Sitzungsort im Sandbarg 32 – der alten Oberschule – getagt hat. Die alte Schule hat sich zu einem veritablen ‚Gemeindezentrum‘ entwickelt, mit Seniorenbegegnungsstätte, Kindertagesstätte, Tagespflege (Ole School), eine wunderbare Entwicklung für unseren Ort!

Zentrale Themen waren gestern die Gestaltung der neuen Ortsmitte – die Außengestaltung des Försterhus und der Entwurfsbeschluss zum B-Plan für das Gesundheitszentrum auf dem rechten Teil des ehemaligen Clement-Grundstücks. Außerdem ging’s um die Prioritäten der Straßeninstandhaltung – den Arbeitsplan für das laufende Jahr.

Und so wird die neue Ortsmitte: die beauftragte Landschaftsarchitektin (Fa. Beran Gärten) hat dem Bauausschuss die ersten Planungen vorgestellt; das Gesamtkonzept wurde sehr positiv aufgenommen – großzügige Wegeverbindungen und ein attraktiver öffentliche zugänglicher Platz zwischen dem Kunsthaus und dem Försterhus fördern die Aufenthaltsqualität in unserer Ortsmitte enorm – da muss dann nur noch das Wetter stimmen und wir treffen uns zukünftig alle dort beim Flanieren oder auf einer der beiden Außenterrassen der dort einziehenden Gastronomie! So sieht der Plan für’s Försterhus aus:

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Auch das Gesundheitszentrum auf der anderen Seite wird konkreter. Der B-Plan-Entwurf liegt vor – mit leichten Änderungen zum ursprünglichen Plan und mit Ausführungen zur Bodenuntersuchung, schalltechnischen Untersuchung und einem Grünordnerischen Fachbeitrag: „Durch die Bebauung des Grundstücks entstehen für Fledermäuse keine zusätzlichen Kollisionsrisiken oder Barrierewirkungen. Das geplante Gebäude ist zwar deutlich größer als das bisher vorhandene Wohngebäude. Es bleibt jedoch eine ausreichend große Lücke zur westlich angrenzenden Bebauung und somit ein ausreichend großer Durchflugsquerschnitt für die zu erwartenden Nahrungs- und Transferflüge der Fledermäuse zwischen der Seeveniederung und der Ortsmitte sowie zum Bahndamm und den nördlich angrenzenden Grünfläche.“ – wie das in solchen Fällen halt alles zum Procedere gehört. In dem Gebäude sind bis zu 10 Wohnungen im Obergeschoss möglich, nach der Empfehlung an den Verwaltungsausschuss heute (4:1 Stimmen) wird der Gemeinderat wohl am 20. April grünes Licht für die weitere Planung geben, zu erwarten ist, dass dann im Sommer der Bauantrag vorliegt.

Hier noch der Versuch, beide gezeigte Pläne für einen Gesamteindruck zu kombinieren. Wie richtig festgestellt wurde wechselt das Grundstück seinen Charakter – während heute auf der rechten Seite Park und Garten dominieren, wird nach der geplanten Umstellung eher die linke, dem Kunsthaus zugewandte Seite der grüne Schwerpunkt.

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(© für die Pläne: Beran Gärten und WRS Architekten und Stadtplaner)


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