NL#104 – Meinung: Udo Heitmann zum Thema ‚Dorffest‘

660px_x500_Heitmann_Udo_007_ICv2_bearb001In Ausübung seiner repräsentativen Pflichten lädt der Bürgermeister u.a. in regelmäßigen Abständen alle in Jesteburg aktiven Vereinssprecher zu einem „Dankeschöntreffen“ ein.

Damit hat er seit seiner erstmaligen Amtsübernahme im Jahre 2001 eine gute Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen „aller Jesteburger Aktivposten“ ins Leben gerufen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zum zwanglosen Austausch über die aktuell bewegenden Themen bietet und auf der sich die „Neuen“ unter den Vereinsvorstände den „alten“ bekannt machen können.

Nicht selten fanden hier die ersten Gespräche über später gemeinsam organisierte Aktivitäten statt.

Gleichzeitig nutzt der Bürgermeister diese Gelegenheit, sich im Namen der Gemeinde Jesteburg für das ehrenamtliche Engagement der Vereine und Aktivgruppen zu bedanken.

Ein solches Treffen, zu dem u.v.a. auch die Vorsitzenden der politischen Parteien und Gruppen eingeladen waren, fand auch am Abend des 23.September 2015 im Heimathaus statt.

Da sich die Ausrichtung von Dorffesten in Jesteburg in den vergangenen 10 Jahren als zunehmend schwieriger erwiesen hat und aus diesem Grunde in Jesteburg seit dem Jahre 2006 nur noch alle 2 Jahre ein Dorffest ausgerichtet wurde, kam das Gespräch zwangsläufig auf dieses Thema. Schließlich steht es im Jahre 2016 wieder an.

Die einhellige Meinung bei der Mehrheit der Anwesenden war der Wunsch, sich wieder an der Ausrichtung eines Dorffestes beteiligen zu wollen. Dass der bisherige Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 6.500 € nach wie vor gewährt werden würde, motivierte zunächst keinen der Anwesenden – wie noch im Jahre 2014 den Sprecher des Vereins Naturbühne – für die Organisationsarbeit im Jahre 2016 zur Verfügung zu stehen.

In dieser Situation erklärten Frau Wollenberg, Herr Siede und Herr Kiehne unter großem Beifall spontan ihre Bereitschaft, den Part der Organisatoren in diesem Jahr übernehmen zu wollen.

In der Tat; die im Kreise der versammelten Vereinsakteure von den Dreien angebotene Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung bei der Ausrichtung eines Dorffestes 2016 versprach tatsächlich „Gelebte Dorfkultur“.

Dass jetzt, da offenbar auch bei den Schnellschützen aus dem Septembertreffen die Erkenntnis zu wachsen scheint, die Organisation und Ausrichtung eines Dorffestes sei offenbar tatsächlich sehr arbeitsintensiv, die neue Sternschnuppe bereits verglüht und die Schuldigen im Rathaus gesucht werden, beweist lediglich, wie schwer es die letzten Jahre tatsächlich geworden ist, im Dorf genügend Motivierte zu finden, die auch zur Übernahme der Verantwortung bereit wären.

Wenn allerdings, wie indirekt von Herrn Siede öffentlich assoziiert, der Gemeinderat lediglich noch als „Festausschuss für Dorfgeselligkeiten“ gebraucht wird, sollten wir uns nicht darüber wundern, dass sich bei den Kommunalwahlen niemand mehr als Delegierter für Belange der kommunalen Selbstverwaltung zur Verfügung stellen mag.

Das Dorffest ist immer eine Veranstaltung der Vereine des Dorfes gewesen, die Verwaltung sitzt unterstützend mit am Tisch; beim letzten Mal ist – mangels engagierter Organisatoren – fast die ganze Arbeit an der Verwaltung hängen geblieben. Das soll für 2016 vermieden werden (und ist dort wegen Personalveränderungen auch gar nicht mehr leistbar) – nur darum geht es!



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