NL#101 – Die Kirchfeld-Lösung?

kirchfeld_heute

Im Juni gab es die letzte Anliegerversammlung zum Projekt ‚Itzenbüttler Kirchfeld‘; die war mit dem Ergebnis zu Ende gegangen, dass es drei Optionen für die (Nicht)-Entwicklung des Itzenbüttler Kirchfelds gibt:

Die intensive Bebauung – den moderaten B-Plan – oder den Erhalt des Status Quo.

Gemeindedirektor Hans-Heinrich Höper hatte die Anwohner seinerzeit mit der Aufgabe auf den Weg geschickt sich zusammenzusetzen, zu diskutieren und eine Lösung mit einem möglichst breiten Konsens zu finden. Und – in der Zwischenzeit haben Gesprächskreise unter Beteiligung eines Großteils der betroffenen Anlieger stattgefunden.

Die wesentliche Frage ist: wie hat sich das Thema dabei entwickelt?

Die Anwohner haben sich zu vielen einzelnen Punkten sachkundig gemacht (Varianten zur Ausbauqualität der Straßen, zu Erschließungskosten im Allgemeinen und zum Ablauf einer Aufstellung eines Bebauungsplanes) und Optionen diskutiert. In der Tendenz wird – das ist das Zwischenergebnis nach diesen Gesprächen – eine eher behutsame Überbauung des Gebiets mit relativ großen Mindestgrundstücken angestrebt: „Zur weiteren Bearbeitung des Bebauungsplans Nr. 1.24 – Itzenbütteler Kirchfeld wird seitens der Anwohner eine Mindestgrundstücksgröße von 1.500 qm oder 1.800 qm vorgeschlagen“ so die Anwohner in einem Anschreiben zum Thema. Das würde überschlägig zu ca. 10 zusätzlich bebaubaren Grundstücken auf diesem Gebiet führen, das wäre eine Zahl weit weg von einer ursprünglich ‚befürchteten‘ Anzahl von 70-80 Neubauprojekten (es machte schon mal in dem Zusammenhang der Spruch vom „größten Neubaugebiet des Landkreises“ die Runde). Der Arbeitskreis dazu ergänzend:  „Die vorgelegte Planung reduziert erheblich die ursprünglich vorgesehene Straßenführung was unweigerlich zu einer erheblichen Kostenersparnis führt“.

Ein verträglich-versöhnlicher Entwurf also?

Wir werden sehen. Die Anlieger haben über Ratsmitglieder der SPD und der CDU (quasi als ‚Postboten‘) den Antrag gestellt auf Basis Ihrer Vorschläge, die auch eine reduzierte und augenscheinlich sinnvollere Straßenführung als auf den bisher vorgelegten Skizzen beinhalten, das B-Plan-Verfahren jetzt aufzunehmen. Der Antrag geht jetzt seinen Weg – durch Bauausschuss, Verwaltungsausschuss, Rat. Auch diese Umsetzungsidee wird ihre Opponenten finden. Die Chancen für eine behutsame Bebauung des Kirchfelds sind durch die Ergebnisse der  Arbeitsgruppen sicher gewachsen, auch wenn es (was beim Start eines B-Plan-Verfahrens ‚normal‘ ist) noch etliche offene Fragen gibt – zum Bsp. bezüglich der Straßenführung.

Bilder: Präsentationsfolien des Planers.

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