NL#88 – Mäzenaten: Bossard-Kreis

bossardEin Mäzen – oder Mäzenat oder selbstverständlich auch Mäzenatin – ist, wie uns Wikipedia sagt, eine Person, die eine Institution mit Geld oder geldwerten Mitteln bei der Umsetzung eines Vorhabens unterstützt, ohne eine direkte Gegenleistung zu verlangen.

Genau das hat der ‚Bossard-Kreis‘ vor, der vergangene Woche in Jesteburg gegründet wurde. Hans-Jürgen Börner und Dr. Hans-Heinrich Aldag – beide auch in Funktionen im Vorstand bzw. Stiftungsrat der Kunststätte verbunden – luden zu einer Gründungsveranstaltung in den Klostergarten. Und dann wurde bei einem Glas Wein etc. pp. zur aktuellen Situation des Museums informiert. Und – um die Rolle des Mäzens auch auszufüllen – es wurde v.a. darüber gesprochen wie die Kunststätte als wesentlicher Bestandteil der Kunst- und Kulturlandschaft rund um Jesteburg durch den ‚Bossard-Kreis‘ finanziell gefördert werden kann.

Das hat auch seinen Hintergrund und Anlass: im vergangenen Jahr verringerte sich für die Kunststätte der jährliche Förderbetrag der Träger. Glücklicherweise kompensiert seit 2015 die Gemeinde Jesteburg mit einer jährlichen Zuwendung von 25.000 Euro diesen finanziellen Einschnitt zu einem Teil. Um jedoch den Erhalt und die Entwicklung des Museums auf Dauer zu gewährleisten, wird ein Engagement privater Mäzene von immer größerer Bedeutung und bewog Träger und Vorstand der Kunststätte, aktiv auf die Jesteburger Gesellschaft zuzugehen.

Das Bossardsche Gesamtkunstwerk hat eine außerordentlich positive Wirkung für den Jesteburger Kulturbetrieb als solchen, etwa für den entstehenden Kunstpfad und das innovative Kunsthaus; Hans-Jürgen Börner und Hans-Heinrich Aldag wiesen eindrücklich darauf hin, was diese Strahlkraft für die Gemeinde Jesteburg bedeutet.

Das Wetter spielte mit: bei angenehmen sommerlichen Temperaturen und mit musikalischer und kulinarischer Begleitung erlebten die zukünftigen Mäzenaten dann auch noch die Leiterin der Kunststätte Dr. Gudula Mayr, Heinz Lüers, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Harburg-Buxtehude,  Landrat Rainer Rempe, und Bürgermeister Udo Heitmann. Alle unterstrichen ihre persönliche wie funktionale Verbundenheit mit der Kunststätte nachdrücklich.

Bürger aus Jesteburg engagieren sich. Die Zielsetzung war am Ende des stimmungsvollen Abends erreicht: es gründete sich offiziell der „Bossard-Kreis“, der sich vorgenommen hat in Zukunft einmal jährlich zu ähnlichen Abenden zusammenzufinden. Wer sich dem Kreis der Mäzene anschließen möchte ist dort herzlich willkommen.

Bild: (c) Kunststätte Bossard

GruendungBossardkreis (2)



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