NL#55 – Sozialer Wohnungsbau

sowobauAuch das ist unser Thema nach der Sommerpause: wir wünschen uns – und beantragen in den Gremien – die Nutzung der gemeindeeigenen Grundstücke an der Schützenstraße für den Bau von 35 neuen Sozialwohnungen. Im Bauausschuss am 8. Oktober wollen wir ein solches Projekt erstmals diskutieren.

Unsere Vorstellung: der Bebauungsplan „Bredbeekskoppeln Ost“ soll so geändert werden, dass westlich des Fußweges zwischen den Straßen „Querkoppel“ und „Uulenlock“ auf drei unbebauten Grundstücken der Gemeinde ca. 8 Wohnungen für Familien in Reihenhausbauweise entstehen. Der auf dem „Zirkusgrundstück“ befindliche Lärmschutzwall soll Richtung Schützenstraße verlegt werden, damit auf dem westlichen Teil dieses Flurstückes ca. 27 Wohnungen unterschiedlicher Größe in Mehrfamilienhäusern errichtet werden können. Der größte Teil des „Zirkusgrundstücks“ bleibt also als öffentlicher und vielseitig nutzbarer Platz erhalten. Unsere Fraktionsvorsitzende Cornelia Ziegert dazu: „durch die Reihenhausbebauung im westlichen Teil der gemeindeeigenen Grundstücke soll ein städtebaulicher Übergang zu den neuen Mehrfamilienhäusern geschaffen, die wiederum die Lücke zwischen den vorhandenen Mehrfamilienhäusern an der „Querkoppel“ und im „Uulenlock“ schließen“.

Tatsächlich sind preisgünstige Wohnungen nicht nur in Großstädten wie Hamburg, sondern auch in der Gemeinde Jesteburg Mangelware. Die Warteliste für die kommunalen Wohnungen der Gemeinde Jesteburg ist so lang, dass Mietinteressenten aus Jesteburg in andere Orte umziehen müssen. Besonders häufig sind Familien mit Kindern bzw. alleinerziehende Eltern mit Kindern davon betroffen, weil sie in Jesteburg keine bezahlbaren Wohnungen finden.

Durch Investitionen in Kindergärten, Kinderkrippen, Grundschulen, Sportstätten sowie die Oberschule und das Jugendhaus hat sich die Samtgemeinde Jesteburg in den letzten Jahren zu einem hervorragenden Wohnstandort für Familien mit Kindern entwickelt. Deshalb wäre es sehr ärgerlich, wenn unsere soziale Infrastruktur für Kinder und Jugendliche in der Zukunft nicht ausgelastet sein sollte, weil Eltern keine preisgünstigen Wohnungen in Jesteburg finden.

Im Grundsatz haben die Jesteburger Kommunalpolitiker das Problem erkannt und den Neubau von Mietwohnungen für Familien als Ziel in das Entwicklungskonzept 2020 aufgenommen, allerdings hapert es bisher an der Umsetzung. Das will die unsere Gemeinderatsfraktion durch ihren Antrag jetzt ändern. Wir weisen auch darauf hin, dass der Bund die Mittel für die Beschaffung bezahlbaren Wohnraumes gerade erhöht hat, so dass sich der Neubau von Sozialwohnungen durch die Gemeinde Jesteburg geradezu anbietet.



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