NL#43 – Bauausschuss / Kirchfeld, Moorweg, Querungshilfen …

schoener_weg2Gestern im Bauausschuss. Vor allem ging es um das Itzenbüttler Kirchfeld, mehr oder weniger Bäume in Jesteburg und die mögliche Verlegung eines Wanderwegs. Um die Erneuerung des Moorwegs bis zur Schule und um Querungshilfen für Fahrradfahrer.

Vorab kam aus dem Kreis der teilnehmenden Bürger („Anregungen und Fragen der Einwohner/innen“) u.a. der Hinweis auf die Dringlichkeit der Verlängerung befestigter und ordentlich mit dem Fahrrad zu befahrender Spuren am Itzenbüttler Feldweg – neben dem historischen Kopfsteinpflaster für die kurze Strecke vom Schweinestall bis zur nächsten Kreuzung. Wer da schon mal sein Fahrrad durch den Sand geschoben hat kann dieser Anregung nur beipflichten!

Bei den B-Plan-Diskussionen wurde ein Carport genehmigt, eine Unterschreitung der Mindestbaufläche am Reindorfer Osterberg nicht (wobei dabei die SPD-Vertreter im Ausschuss nicht einer Meinung waren). Hier ging es zwar nur um 9 qm pro Grundstück bei einer Teilung eines knapp 4.000 qm großen Areals in 4 Teile. Aber es wurde eben nicht eine Realteilung in 4 gleiche Teile beantragt, sondern eine ideelle Teilung angestrebt, die zu einer Veränderung des Gesamtbilds an dieser Stelle führen könnte – durch eine untypisch enge Bebauung an der Straßenseite. Das Vorhaben wurde im Ausschuss abgelehnt.

Die CDU ruft dann dann in einem grundsätzlich sympathischen, etwas populistischen Antrag zur Ersatzpflanzung im Dorfgebiet auf – mit Blick auf die vielen abgeholzten Bäume im Zuge der Umsetzung der großen Baumaßnahmen (Schule, Buskehre, Schützenhalle, …) der letzten Zeit. Zu Ersatzpflanzungen hatten andere Ratsmitglieder schon regelmäßig vorher aufgerufen. Ob das allerdings mit Bürgerbeteiligung gut klappt (wer will eine große Eiche vor’s Haus?) bleibt abzuwarten. In dem Zusammenhang haben wir darauf hingewiesen, dass v.a. auch die Umsetzung der B-Plan-Vorgaben in verschiedenen Neubaugebieten des Ortes mit der textlich festgesetzten Aufforstungspficht (mit heimischen Gewächsen!) dringlich ist. Der Landkreis müsste sich kümmern. Wir werden ihn dazu auffordern.

Und dann die Geschichte mit der Verlegung des Wegs. „So ein schöner Weg!“ ruft zu Recht Karl-Heinz Glaeser von den Grünen und zeigt das Bild dazu. Der Weg vom Osterberg zur Itzenbüttler Straße ist seit Jahren an dieser Stelle und wurde gerade neu renoviert. Es gab einen Antrag auf Verlegung des Wegs, da Planzeichnung und Ist-zustand nicht übereinstimmen, angeblich der Weg zum Müll-Entladen benutzt wurde (kann ich als häufiger Nutzer des Wegs nicht bestätigen!). Nachdem auch der Grundbesitzer eingelenkt hat, haben wir uns – vernünftig, wie wir sind – schließlich für eine Nicht-Verlegung entschieden.

Zum Itzenbüttler Kirchfeld gab es unterschiedliche Auffassungen zum Entscheidungsstand. Hatte der Gemeinderat (einstimmig) im Januar entschieden, das Thema B-Plan-Erstellung für dieses Gebiet nicht mehr als offizielles Ziel der Gemeinde zu verfolgen, waren die Bestrebungen zur Überplanung des Gebiets inzwischen wieder über den Verwaltungsausschuss auf der Tagesordnung erschienen. Da die grundlegenden Voraussetzungen noch nicht erfüllt sind (Lösung für die allgemeine Verkehrssituation (Kreisel), Erstellung eines Landschaftsplans, Zuwegung zum Gebiet wurde der Antrag auf Vorplanung zum jetzigen Zeitpunkt mit Stimmen der SPD und der Grünen abgelehnt.

Für den Moorweg wurde schließlich beschlossen die Erneuerung der Fahrbahndecke erst nach erfolgreichem Schulbeginn umzusetzen; ein Nebenthema dabei waren die Sickergruben, die die Kinder-anliefernden Eltern von Kindergarten und Grundschule heute als Wendemöglichkeit benutzen. Dem sollte über die Einbringung von Hoch-Tief-Borden oder passendem Gestrüpp Einhalt geboten werden. Auch darauf konnte sich der Ausschuss einstimmig und unter aktiver Beteiligung der beratenden Mitglieder (Thiede und Gedack) verständigen.

Von den beratenden Mitgliedern kommt auch die Initiative zu Fahrradwegen (Angebotsstreifen) und dazu passenden Querungshilfen an den Dorfein- und –ausgängen. Das Thema wird jetzt professionell geplant und findet im Ausschuss – und sicher später auch im Rat – große Unterstützung.

schoener_weg

 

 



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