NL#40 – Sachverstand zählt.

feuerwehrDie nächste große Investition steht an. Die Auftragsvergabe für das neue Feuerwehrgerätehaus sollte an das kompetente Architekturbüro Mrotzkowski gehen.
Wie kommen wir zu diesem Standpunkt? Mehrere Teil-Themen überdecken sich hier:

  1. Die Samtgemeinde braucht ein neues Gerätehaus für die Feuerwehr. Bim letzten Mal (vor etwa 30 Jahren) wurde zu knapp geplant; die jetzt notwendigen– durch DIN-Normen vorgegebenen – Erweiterungen sind durch einen Anbau nicht zu lösen (also: theoretisch kann man das natürlich machen, aber das kostet eben am Ende fast genauso viel Geld wie ein Neubau und zieht – das ist dann ein bisschen ‚Domino‘ – außerdem eine Verlagerung des Bauhofs nach sich – die Gemeinde hatte dazu auch öffentlich informiert „Die Baukosten werden mit 2,3 bis 2,7 Mio. € eingeschätzt. Für einen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus + Verlagerung des Bauhofes dürften Kosten von 2 Mio. € entstehen“ – wobei das Haus dann immer noch nicht auf dem notwendigen Stand der Dinge ist – zusätzliche Investitionen sind einzuplanen). Diese Einschätzung haben wohl inzwischen alle mit dem Thema Beschäftigten, dazu wird es keinen Dissens im Rat geben.
    (Noch eine Anmerkung dazu: auch keine Luxuskomponenten sind zum einen die Angliederung einer Waschhalle, die nicht unbedingt vom Gesetzgeber vorgegeben ist. Zum anderen wird auch ein Raum für die Jugendfeuerwehr geschaffen- auch der wäre nicht unbedingt Pflicht. Macht aber Sinn).
  2. Das neue Gerätehaus soll auf der Fläche der alten Gärtnerei, gegenüber der Hacienda, entstehen. Zu diesem Zweck wird die Samtgemeinde den notwendigen Grund von Landwirt Kröger pachten. Verträge sind dazu vorbereitet. Es gibt in der Diskussion keine weitere realistische (!) Option. Also gibt es auch hierzu weitgehend Einigkeit.
  3. Neben den Erwägungen der Betroffenen selbst hat sich eine kompetent besetzte Arbeitsgruppe in vielen Sitzungen mit vielen Ortsbegehungen (u.a. Besichtigungen anderswo gerade neu gebauter vergleichbarer Häuser) und mit erheblichem Zeitaufwand darum gekümmert, das Thema zur Entscheidungsreife u bringen. Also: erstmal Dank an die Arbeitsgruppe!
Im Ergebnis haben die Kollegen von der Feuerwehr selbst und die Arbeitsgruppe deutlich gemacht, wo die Reise hingehen soll. Fehlt noch: die Beauftragung des ausführenden Architekturbüros. Es liegen zwei Entwürfe vor: einer des Büros Mrotzkowski aus Oldenburg. Was für die Vergabe an dieses Büro spricht:
  • Die haben bereits ähnliche Projekte realisiert.
  • Wir haben mit diesem Büro sehr gute Erfahrungen hinsichtlich Planung und Umsetzung bei der Erstellung der neuen Sporthalle gemacht.
  • Das Büro hat sein Konzept im Dialog mit den Feuerwehrkollegen aufgebaut.
Außerdem gibt es einen Entwurf des Büros Sluytermann aus Bendestorf; dafür spricht
  • Es handelt sich um Architekten vor Ort; die Vergabe in diese Richtung wäre quasi eine Unterstützung der heimischen Wirtschaft.
Wir schätzen die Arbeiten des Büros Sluytermann sehr (naja, vielleicht mit der Einschränkung, dass einigen von uns das Dorfgemeinschaftshaus in Itzenbüttel nicht wirklich gefällt). Aber mit Objekten wie dem jetzt auf der Tagesordnung stehenden haben die nicht wirklich Erfahrung. Das Thema mit der Unterstützung der heimischen Wirtschaft wollen wir dadurch umsetzen, dass man sich bei der Ausführung des Baus die Beteiligung der Betriebe vor Ort wünscht (das kann man vertraglich so festhalten).
Wir halten eine Vergabe an das Büro Mrotzkowski in Folge der Überlegungen der Kollegen der Feuerwehr und der Arbeitsgruppe für sachgerecht und konsequent und wünschen uns, dass sich die Samtgemeinde entsprechend entscheidet.


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