NL#20 – Neuigkeiten zu Famila

famila_jDerzeit ist das Famila-Projekt – also der notwendige B-Plan dazu – in der zweiten Auslegung; die Kommentare der Träger öffentlicher Belange (TOB’s) sind eingegangen und werden be- und verarbeitet – der Input wird in der Abwägung wieder auftauchen.

Nach den kritischen Anmerkungen der IHK kommt jetzt auch noch ein sozusagen Gegengutachten zur bereits vorliegenden Verträglichkeitsanalyse. Das neue Gutachten ist von ‚Stadt+Handel‘ (http://www.stadt-handel.de/) und würdigt kritisch das sogenannte ‚Lademann-Gutachten‘. In Auftrag gegeben wurde das Gutachten von der REWE-Handelskette, die sich natürlich Sorgen um ihren Standort am Allerbeeksring macht und also: Hebel in Bewegung setzt.
Es ist nicht Aufgabe der Ratsmitglieder oder Verwaltung beim Stand des Verfahrens die eingehenden Stellungnahmen zu bewerten. Am Ende muß die obere Genehmigungsbehöre – der Landkreis Harburg – die Entscheidung treffen, dass das Projekt genehmigungsfähig ist (wir rechnen damit).

Aber eine Anmerklung sei gestattet: Stadt+Handel geht in seinem Gutachten von einer Flächenproduktivität (Jahresumsatz pro qm) von ~ 4.600,- € aus und kommt so zu einem deutlich höheren Umsatz des Marktes; tatsächlich findet sich in veröffentlichten Statistiken eher ein Wert, der in diesem Punkt dem Lademann-Gutachten Recht gibt: im ‚Trendreport Lebensmitteleinzelhandel‘ der DIWG (http://www.diwg.de/daten/Presse/DIWG_STIWA_Lebensmittel.pdf) wird der ungefähr gleich große und sortimentierte Typ E-Center mit einer Produktivität unter 4.000,- € gehandelt – was widerum zum Lademann-Gutachten passt.

Wer sich orientieren will: ein Schaubild zum geordneten Verfahren findet man übrigens zum Beispiel hier: http://www.nordhausen.de/_daten/mm_objekte/2011/06/7128_0603_77766738.pdf