NL#225 – Jochen R. sortiert einen Schatz

Der freundliche Jochen Rabeler ist Samtgemeindearchivar. Die SPD-Fraktion wollte wissen, was es genau damit auf sich hat und hat ihn besucht – SPD vor Ort!

Im Untergeschoss des neuen Rathauses am Niedersachsenplatz – das, was viele gar nicht wissen, das Rathaus der Samtgemeinde ist, die Gemeinde Jesteburg hat gar kein Rathaus – hortet Jochen Rabeler die Schätze, die unsere Vergangenheit beschreiben und Auskunft geben können zu dem, was war.

Kern seiner Tätigkeit: die Aufbereitung der über viele Jahre gesammelten heimatkundlichen Unterlagen von Vereinen, Familien und Privatpersonen, Betrieben, Kirchen und Gebäuden. Zur Verfügung gestellte Unterlagen – oft auch im Zusammenhang mit Nachlässen, die teilweise hier im Archiv landen – sind zu säubern, zu beschreiben und zu erfassen. Über eine zentrale, landkreisweit genutzte Software  wird der zentrale Inhalt eines Belegs aufgenommen und damit suchbar gemacht.

Auch archiviert werden die Ratsprotokolle, aufgebaut wird ein Personenstandsregister, zum Beispiel zu den bisherigen Jesteburger Bürgermeistern.

Und selbstverständlich werden auch alle relevante Zeitungsartikel aufgehoben. Die Sammlung reicht bis ins Jahr 1950 zurück und alle Artikel sind unter einem Stichwort zum betreffenden  Hauptereignis erfasst.

Angelika Schiro (SPD) – Jochen Rabeler (Archiv) – Heike Lund (SPD)

Und dann gibt es da noch eine kleine Bücherei mit einem Bestand von über 500 Jesteburg-relevanten Titeln.

Was treibt Jochen Rabeler persönlich, diese für die Samtgemeinde wichtige Aufgabe zu übernehmen? Jochen Rabeler ist schon immer an der Geschichte ‚seines‘ Ortes interessiert gewesen. Er ist als alter Jesteburger sehr gut vernetzt, kennt viele Geschichten hinter der Geschichte und wurde von seinem Vorgänger und Mentor Hans-Heinrich Wolfes exzellent auf die Aufgabe vorbereitet. Er hat eine Leidenschaft für die Verantwortung, die er für das Archiv der Samtgemeinde übernommen hat – und diese Leidenschaft ist ihm auch bei jeder sachkundigen Erläuterung und bei jeder Story, die er zu erzählen weiß anzumerken. Schön, wenn sich Menschen für Ihre Aufgabe so begeistern können!

Jochen Rabeler ordnet die Jesteburger Vergangenheit. Wir werden jetzt öfter auf den Fundus des Archivs zugreifen!


NL#224 – Bossard war eben ein Bossard!

Am Sonntag, 2. Dezember war es soweit: Die Kunststätte Bossard eröffnete die Ausstellung „Über dem Abgrund des Nichts“ – die Bossards in der Zeit des Nationalsozialismus. Vorausgegangen waren Monate, wenn nicht Jahre intensiver Forschung in allen zur Verfügung stehenden Quellen und in allen nur denkbaren Archiven.

Den Rest des Beitrags lesen »


NL#223 – Digitalisierung – Strassenlampen werden Drohnenlandeplätze

Die Digitalisierung ist in vollem Gang – aber wo wird sie uns hinführen? – am letzten Donnerstag haben wir uns zum Thema in der Schützenhalle getroffen. Konkurriert haben wir an dem Abend mit dem Fußball-Länderspiel gegen Russland. Und wir haben gesehen: die Herausforderungen der Digitalisierung sind mindestens genauso spannend und so konnten wir mit einem zahlreich erschienenen Publikum intensiv um folgende Fragen kümmern:

Den Rest des Beitrags lesen »


NL#222 – Gestern im Bauausschuss (Itzenbüttel – Reitplatzgelände – Haushalt)

Gestern hat sich der Bauausschuss auf‘s Neue mit den Erweiterungsplänen von Hof & Gut in Itzenbüttel beschäftigt und dabei die nächste Stufe genommen: der Antrag von Hof&Gut wurde in diesem Gremium mehrheitlich bestätigt und weitergegeben an Verwaltungsausschuss und Gemeinderat. Den Rest des Beitrags lesen »


NL#221 – Digitalisierung – was bringt’s dem Dorf?

Den Rest des Beitrags lesen »


NL#220 – Gestern im WTKA – die Zuschuss-Debatte.

Das Publikum der Sitzung gestern Abend am Sandbarg im WTKA (Wirtschafts-Tourismus- Kultur-Ausschuss) bestand ausschließlich aus Betroffenen – also Menschen, die interessiert waren an Beschlüssen zu Zuschüssen und Verantwortungen die sie selbst eingebracht hatten bzw. die sie unterstützten.

Den Rest des Beitrags lesen »


NL#219 – einer langen Reise Ende (famila kommt)

Jesteburg hat einen dramatischen Kaufkraftabfluss, braucht ein Angebot im Bereich der Nahversorgung und wir haben keinen anderen Standort anzubieten als den für famila vorgesehenen. Aber es hat ja länger gedauert. Viel länger als wir Jesteburger uns das alles vorgestellt haben.

So geht die Geschichte (Kurzversion):

  • März 2011 – mehrheitliche Entscheidung des Rates für famila als neuer Verbrauchermarkt auf dem Festhallengelände.
  • September 2011 – ein Bürgerentscheid sollte den Gemeinderatsbeschluss aufheben, endete jedoch mit dem Ergebnis „so soll es sein“ – jedenfalls konnte sich keine Mehrheit für die Option EDEKA/Aldi aussprechen (was wohl – was damals niemand abschätzen konnte – zu einem projektiven Durchmarsch geführt hätte, schließlich wäre das ja der auch in Hanstedt ansässige EDEKA-Unternehmer Dalinger gewesen, aber das ist nur eine These …).
  • 2012 – arbeitsreich und mühsam und in den Ratsgremien in Details durchaus kontrovers diskutiert beschäftigen wir uns mit der Vertragsausgestaltung.
  • 2013 – die Gemeinde Jesteburg schließt den Vertrag mit famila.
  • 2014 – erste B-Plan-Aufstellung (für einen 3.200 qm großen Verbrauchermarkt).
  • 2014 – Klage der Samtgemeinde Hanstedt gegen den B-Plan wegen eines Verstoßes gegen eine Vorgabe (Integrationsgebot) der geltenden Raumordnung.
  • 2016 – Bestätigung der Einwände Hanstedts vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg.
  • Februar 2018 – neuer Anlauf – neuer B-Plan (jetzt für eine 2.400 qm große Verkaufsfläche).
  • Oktober 2018 – Baugenehmigung.

Den Rest des Beitrags lesen »